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"... auffallend geschmeidig Martin Häßler als Dr. Falke"

- Renate Wagner, Online Merker (Januar 2021)

Strauß FLEDERMAUS (Wiener Staatsoper)

"Imposant Martin Häßler als liederlicher Biedermann Ned Keene"

- Christoph Irrgeher, Wiener Zeitung (Februar 2022)

Britten PETER GRIMES (Wiener Staatsoper)

"... Häßlers Debüt in Barcelona  hätte keinen besseren Eindruck hinterlassen können."

- Pep Gorgore, Barcelona Clásica (September 2019)

Lied Festival – LIFE Victoria de los Ángeles

"Komplettiert wurde die Runde der Bohemiens in den tiefen Stimmlagen durch Martin Häßler, der in der Rolle des Schaunard Spielfreude mit elegant strömenden Gesangslinien verband"

- Isabella Steppan, Bachtrack (Sept 2022)

Puccini LA BOHÈME (Wiener Staatsoper)

"Martin Häßler fesselte von Anfang an und verband sonoren Ton, lebhafte Worte und ein sicheres Gespür für Erzählung."

- Robert Hugill, Planet Hugill, (June 2015)

Henze EIN LANDARZT AND PHAEDRA (Guildhall School)

"Martin Häßler war durchweg hervorragend präsent. Seine Stimme rund, seine Aussprache deutlich - großartig."

- Sarah Batschelet, Bachtrack (Nov 2016)

Handel JEPHTHA (Capriccio Orchestra / Tonhalle, Zürich)

Seit September 2020 singt Martin Häßler im Ensemble der Wiener Staatsoper. Dort konnte er sich u.a. als Dr. Falke in Otto Schenks legendärer Inszenierung von Die Fledermaus, als Schaunard in La Bohème, als Ned Keene in Brittens Peter Grimes und als Masetto in Barrie Koskys Neuproduktion von Don Giovanni vorstellen. Weiterhin sang er zahlreiche Abende als Cesare Angelotti (Tosca) und Moralès (Carmen), als 1. Nazarener (Salome), als Wagner in Frank Castorffs Inszenierung von Gounods Faust sowie als Simon in Haydns Jahreszeiten in einer Balletturaufführung von Martin Schläpfer. Im April 2022 gab er sein Debüt als Heerrufer in Wagners Lohengrin an der Oper Leipzig.

 

Zukünftige Aufgaben im Haus am Ring beinhalten Fritz Kothner in Keith Warners Neuinszenierung der Meistersinger von Nürnberg, dirigiert von Philippe Jordan, Donner in Das Rheingold unter der Leitung von Franz Welser-Möst sowie Don Fernando in einer Wiederaufnahme von Otto Schenks Fidelio-Inszenierung unter Axel Kober. Zudem folgen Liederabende mit Julius Drake und Sholto Kynoch, u.a. in Barcelona und Oxford, sowie Konzerte mit Bachs Matthäuspassion unter Masaaki Suzuki in Japan.

Bisherige Opernengagements führten ihn u.a. an die Opéra de Lyon (Ratzekahl in Schrekers Irrelohe, Don Iñigo in Ravels L’Heure espagnole) und an die Oper Leipzig (Monterone in Rigoletto, Zwerg Adi in Marius Felix Langes Schneewittchen). Er sang Guglielmo in Così fan tutte (Nevill Holt Opera, The Sage Gateshead), ll Gran Sacerdote in Nabucco (Théâtre des Champs-Élysées, Opéra de Vichy), Siegfried in Schumanns Genoveva (Tonhalle Düsseldorf), Collatinus in Brittens The Rape of Lucretia (Kammeroper Schloss Rheinsberg, Theater Gera-Altenburg) und Henzes Ein Landarzt und in Phaedra (Barbican Centre, London).

Er arbeitete mit DirigentInnen wie Simone Young, Giedre Šlekytė, Sian Edwards, Bertrand de Billy, Cornelius Meister, Adam Fischer, Marco Armiliato, Alejo Pérez, Daniele Rustioni, Andrés Orozco-Estrada, Alexander Soddy, Ludwig Güttler, Christoph Gedschold, Jonathan Stockhammer, Howard Arman, und Michele Gamba, sowie verschiedenen Regisseuren, u.a. Frank Castorf, David Bösch, Calixto Bieito, Jossi Wieler, Sergio Morabito und James Bonas zusammen.

 

Liederabende führten ihn in die Londoner Wigmore Hall, in die Berliner Philharmonie, zum Klavierfestival Ruhr mit Graham Johnson, in den Lyrischen Salon mit Daniel Heide, zu Leeds Lieder, zum Oxford Lieder Festival mit Bengt Forsberg und Sholto Kynoch, zu LSO St. Luke's London, mit Bittens Canticles nach Snape Maltings und in den Wiener Musikverein. 2019 gestaltete er mit Julius Drake das Eröffnungsrezital von LIFE Victoria Barcelona und sang Mahlers Rückert-Lieder mit dem L'Orchestra Sinfonica di Milano Giuseppe Verdi.

Ein breitgefächertes Konzertrepertoire (u.a. Bachs Passionen, Mendelssohns Elias und Paulus, Brahms' Deutsches Requiem) führt ihn regelmäßig durch ganz Europa. Im Dezember 2012 gab er sein Debüt im Gewandhaus Leipzig mit Bachs Weihnachtsoratorium, 2016 seinen Einstand beim Tonhalle Orchester Zürich (Händels Jephtha) und 2019 beim L'Orchestra Sinfonica di Milano Giuseppe Verdi mit Bachs Matthäus-Passion.

Er ist Absolvent der Hochschule für Musik und Theater Leipzig sowie des renommierten Opernprogramms der Guildhall School of Music and Drama (bei Rudolf Piernay). Zahlreiche Meisterkurse (u.a. Thomas Hampson, Dietrich Fischer-Dieskau) führten ihn zur Liedakademie des Heidelberger Frühlings und zu Edith Wiens' Internationaler Meistersinger Akademie.

Martin Häßler war Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes und arbeitet derzeit für mentoringArts an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig.